2012 21. OPEN AIR AM STEINBRÜCKER TEICH

Bericht 1996

Open-Air - Klappe, die sechste.

Lügen und Pyroshow.
Zunächst einmal gab´s Diskussionen ums Plakat, weil ein paar Befindliche, vermeintlich politisch Korrekte Gewaltverherrlichung wittern und kräftig wettern. Sie konnten ja nicht wissen, dass das Girl mit der Wumme im Anschlag persiflierend gemeint und überdies ein Querverweis auf Richard Kern´s "Cinema of Transgression" war. Kleingeister. Egal.

Zum ersten Mal standen "Die stinkenden Socken" auf der Nebenbühne, die in den folgenden Jahren zur festen Entertainer-Einrichtung werden sollten. Auch die "Rykers" waren eine sehr nette Band, fanden es aber nicht lustig, dass sich die ungestümen "Nudge" in ihrer Info im Vorfeld angeberisch und fälschlicherweise als deren Support verkauften - all lies!

Besänftigung erfuhr der Top-Act aber spätestens im Hause Femppel & Knuhr, wo man sich dem nächlichen Schauen von "Braveheart" hingab, während im Nebenraum lautstark andere fleischliche Leidenschaften ausgelebt wurden. Seinen Spieltrieb nicht in Zaum halten konnte an diesem Abend auch der berüchtigste Berufsjugendliche Darmstadts Mr. Jürgen Barth, der - spontan, wie er ist - auf der Bühne eine Pyroshow in Gang setzte, die einige Menschen fast das Leben gekostet hätte. Nebel, ahoi. Es ging nochmal glimpflich aus.

Zurück